Blende:
Die Blende ist die Öffnung
welche zur Belichtung im Objektiv vorhanden ist und gibt an
wieviel Licht durchgelassen wird. Dies besteht meist aus 6 bis
9 Lamellen die kreisförmig um die Objektivöffnung
angeordnet sind. Je höher die Anzahl der Lamellen dabei
ist desto "glatter" wird der entstehende Kreis und
desto weniger optische Fehler enthält der Lichtstrahl,
welcher das Objektiv passiert. Bei Low-Budget-Kameras mit Fixfocus-
objektiven hat die Blende eine feste Größe bzw, ist
nicht beinflussbar. Bei hochwertigeren Kameras kann die Blende
verstellt werden um so unterschiedliche Lichtsituation oder
auch die Schärfentiefe besser zu steuern. Dies ist ein
unverzichtbarer Vorteil in Sachen Bildgestaltung.
Bei der Beeinflussung der Blende gilt
hierbei das Prinzip, dass je kleiner man die Blendöffnung
(also je größer die eingestellte Blendzahl) wählt,
desto länger muss die entsprechende Belichtungszeit sein,
um noch ausreichend Licht für ein korrekte Belichtung zur
Verfügung zu stellen.
Hierbei gibt es Leitsprüche wie
"Die Sonne lacht, wähle Blende acht" oder "Sunny
sixteen". Jedoch steht den meisten Kameras heutzutage eine
Zeitautomatik zur Verfügung, welche bei gewählter
Blende selbstständig die korrekte Belichtungszeit einstellt.