HOME
INFOS
PORTFOLIO
SHOOTING
LEISTUNGEN
LINKS
IMPRESSUM
LEXIKON
 
 

 

Fotograf Dresden Erich Kästner Fotostudio Akt Portrait Produktfotografie  
Erich Kästner Dresden Fotografie Liebe
 
 
 
 
       
Fotograf Dresden  
Ein Fotograf in Dresden und seine Hommage

Mit der Liebe zur Stadt Dresden kam auch die Liebe zu einem ihrer Kinder --- Erich Kästner

Werke so vertraut wie das eigene Ich, so verträumt wie die eigenen Gedanken so schildernd wie das Leben selbst.

"Als ich ein kleiner Junge war "

Erich Kästner wollte nach eigenen Worten erzählen, wie ein kleiner Junge vor einem halben Jahrhundert gelebt hat. In seinen 1957 erschienenen Kindheitserinnerungen be-schreibt er das Alltagsleben seiner Familie, ebenso wie die gesellschaftlichen Zwänge und Konventionen. Liebevoll setzt er dabei der königlich-sächsischen Haupt- und Residenz-stadt Dresden ein Denkmal insbesondere der Königsbrücker Straße in der Neustadt. In seiner humorvollen Art schreibt Kästner: „Diese Straße und ich kamen voneinander nicht los! Und ich selber bin, was sonst ich auch wurde, eines immer geblieben: ein Kind der Königsbrücker Straße.“

Detailreich und herzlich schildert Kästner seine Erinnerungen: „Wer von sich selber zu erzählen beginnt, beginnt meist mit seinen Vorfahren.“ Er ergründet seine familiären Wurzeln, beschreibt anschaulich die Jugend seiner Eltern und Großeltern. Das Kunstvolle an Kästners autobiographischer Erzählung ist, dass er keine kleinen Jungen-streiche wiedergibt, sondern ganz alltägliche Ereignisse lustig und dicht beschreibt.

 

 

Erich Kästner, ein Kind aus Dresden

Erich Kästner wurde am 23.2.1899 in Dresden geboren. Er war der einzige Sohn einer Familie von kleinen Leuten, welche damals in der Dresdner Neustadt wohnten. Und in der Neustadt hat er 20 Jahre lang gelebt. Er wohnte in der Königsbrücker Straße, besuchte die Volksschule in der Tieckstraße, konnte von der Villa seines Onkels am Albertplatz alles wie auf einer Bühne sehen.


Er blieb stets mit dieser Stadt sehr verbunden: Sie war der Ort, wo die Protagonisten seiner Bücher lebten und handelten. Um so größer war die Verzweiflung, als er Dresden nach dem 2. Weltkrieg in Trümmern fand. Er war ein Mensch, der seine Heimat sehr liebte und sogar während des Nazismus hat er sie nicht verlassen, obwohl es für ihn gefährlich war, in Deutschland zu bleiben. Seine Bücher waren nämlich 1933 verbrannt worden und später wurde auch ihm verboten, Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen. Und er musste Bücher für Filme schreiben.
Aber er blieb in Deutschland auch aus anderen Gründen. Sehr wichtig war die Beziehung mit seiner Mutter: Er war ein Einzelkind und seine Mutter hat alles Mögliche für ihn gemacht. Sie war sehr ehrgeizig und das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass er ein wenig stolz war. Er verließ Deutschland auch deshalb nicht, weil er sein Publikum nicht verlieren wollte, das sehr wichtig für ihn war. Diese Entscheidung wurde von vielen für falsch gehalten, aber später hat man ihn gelobt, weil er bei seinem Volk geblieben ist und dasselbe erlitten hat
.

 

Mein Leben in Dresden

2003 zog ich in die schöne Stadt Dresden. Schon nach kurzer Zeit lernte ich die Leute und die Stadt lieben. Es ist sehr angenehm zu sehen, mit welcher Leichtigkeit die Menschen hier in den Tag starten, fernab jeder Hast von Großstädten wie Hamburg oder Berlin. Die Innenstadt ist Tag ein Tag aus gefüllt mit einer bunten Mischung aus Dresdnern und Touristen. Abends locken Cafes und Bars der Neustadt zu einem erfrischenden Treffen mit Freunden und dementsprechendem Umtrunk ein. Zur Nacht erhält man dann in vielen Stadtteilen die Ruhe für einen angenehmen Schlaf ohne störenden Verkehr.

So war es, so ist es, und so wird es immer bleiben.

 

 
     
     
     

"Eine Photographie zeigt
nie die Wahrheit."

Richard Avedon